Seit 1992 arbeiten straffällig gewordene Jugendliche im

Rahmen ihrer richterlichen Auflagen und Weisungen und freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer künstlerisch an Objekten aus Holz, Eisen und Stein. Die bildhauerische Arbeit ist körperlich anstrengend und verlangt Ausdauer, Kreativität und Mut für die Auseinandersetzung mit Materialien, die Widerstand entgegensetzen. Unter professioneller pädagogischer und künstlerischer Betreuung und Anleitung bietet sie Gelegenheit diese Eigenschaften produktiv einzusetzen. In ihren Werken wird die Leistung der Jugendlichen schließlich anschaulich, die durch Erfolge bei Ausstellungen und Auktionen Bestätigung findet. So schaffen sie bleibende Werte. Die Verkäufe der Werke tragen zur Finanzierung des Projektes bei. Darin liegt zugleich der gemeinnützige Aspekt ihrer Tätigkeit.
Das übergeordnete Ziel der Bildhauerwerkstatt besteht darin, mehrfach benachteiligte Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern. Dazu verbindet sie sozialpädagogische und kunstpädagogische Aufgaben.