CrossCulture
| Für junge Migrantinnen und Migranten geht es darum ihren Weg zwischen den Kulturen der Großstadt zu finden, - „crossing the cultures“. Im Auftrag des Historischen Museums der Stadt Frankfurt arbeiteten zwei Schulklassen im Herbst 2004 an ihrer eigenen Sicht der multikulturellen Stadt. Die 10. Klasse der Bürgermeister Grimm-Schule für Lernhilfe verfremdete unter der Anleitung der Kunstpädagogin Katja Hergenhahn ihre Spielzeuge zu Zeugen ihrer Migrationserfahrung. „Wenn Kultur 2 Beine hätte, stände eines davon in der Küche“. Nach diesem Motto begab sich der Maler Ali Renani mit seiner Gruppe auf die Suche nach den Wanderungsspuren von Lebensmitteln um sie in Bildercollagen zu verarbeiten. Eine Klasse der Falk-Realschule untersuchte den Hauptbahnhof und seine Umgebung – den Kreuzpunkt der Pendler und der Einwanderer im Zentrum der Stadt. In einer Schreibwerkstatt unter der Anleitung des Autors Guntram Weber, einer Werkstatt für digitale Bildbearbeitung des Medienpädagogen Barzan Kadir und in Videofilmen mit der Medienpädagogin Sabine Hoffmann entstand eine Vielzahl von Gedichten und Geschichten, Fotos und Plakaten, Interviews und Dokumentarszenen, die auf einer CD-Rom dokumentiert wurden. Die Arbeiten beider Klassen waren im Rahmen der Ausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“ einen Monat lang im Historischen Museum zu sehen und zu hören. |