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Jugendhaus Nied

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Besitzbare Steinskulpturen am Jugendhaus Nied

nied Das Jugendhaus Nied ist eine Einrichtung der offenen Jugendarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 27 Jahren. Wir bieten eine multifunktionale Werkstatt für Fahrräder und Go-Karts, Fussball auf dem Platz und in der Halle, Basketball, Klettern, Kraftsport, Café mit täglichem Essensangebot, Billard, Kicker, Dart, Playstation, viele Spiele, Mädchenräume und Mädchengruppe, Ausflüge und Freizeiten, Computer-, Musik- und Foto-Workshops.

Angebotszeiten: Mo 16 - 17.30
Di 14 - 21,
Mi 15 - 21,
Do 15 - 22,
Fr 15 - 22,
So 15 - 19 (14tägig).

Im Rahmen des Projekts „Linie 11“ wurden in Kooperation zwischen Jugendhaus Nied, Jugend­büro Nied und der 6. Klasse der Niddaschule gemeinsam mit dem Bildhauer Thorsten Fischer zwei Skulpturen aus Tuffstein auf dem Gelände des Jugendhauses Nied in unmittel­barer Nähe der Straßenbahn Linie 11, Haltestelle Birminghamstraße, gestaltet. Das beson­dere an diesen Skulpturen ist sowohl ihre Form als auch ihre Funktion. Es entstanden zwei Sitzgelegen­heiten für den Sportplatz des Jugendhauses, aus denen Körperteile heraus­gearbeitet wurden: eine offene Hand, eine Faust, ein Ohr, ein Auge, eine Nase und ein Mund.

Projektverlauf:
Im November 2004 wurde die Projektidee in der Klasse vorgestellt.
Von März bis April 2005 fanden in der Schule vorbereitende Studien zum Thema Körper und Körperteile statt. Einmal wöchentlich wurden in der Klasse unter Anleitung von drei Mitarbei­terInnen des Jugendhauses und der Klassenlehrerin Gipsabdrücke von Händen und Gesich­tern der SchülerInnen genommen und ausgegossen. Die Exponate verschönern als Plastiken bzw. dreidimensionales Wndbild den Klassenraum.

Zur weiteren Vorbereitung auf die Bildhauer-Arbeiten wurde in den Osterferien ein Ausflug in die Vulkaneifel unternommen, wo ein steinverarbeitendes Werk, der Steinbruch, aus dem die beiden Tuffsteinblöcke stammen, und das Vulkanmuseum in Mendig besucht wurden.

Die Umsetzung der Projektidee wurde in der Zeit von April bis Mai 2005 realisiert. Je vier SchülerInnen arbeiteten dreimal wöchentlich drei Stunden mit dem Bildhauer an den beiden Tuffsteinblöcken von insgesamt 1,7 Kubikmetern - insgesamt 19 Tage lang. Die Jugend­lichen zeigten erstaunlich große Ausdauer bei den Arbeiten und hatten viel Spaß. Alle Beteiligten sind sowohl mit dem Projektverlauf als auch mit dem Ergebnis hoch zufrieden.

Präsentation an anderem Ort:
Die Skulpturen wurden bei dem gemeinsamen Linie 11-Präsentationsfest am 4.6.2005 in Form einer Foto-Ausstellung gezeigt. Danach gab es am 18.6.2005 eine Präsentation für die Eltern und Schüler der Klasse auf dem Jugendhausgelände und vom 21.6. bis 18.7.2005 war die Ausstellung in der Niddaschule zu sehen und vom 14.11. bis Anfang Dezember 2005 in der zentralen Stadtbücherei Frankfurt a.M.