Steindenkmäler werden in der Regel für die Ewigkeit geschaffen, - als bleibende Zeugnisse vergangener Ereignisse. Nach der Idee des künstlerischen Leiters der Bildhauerwerkstatt Gallus, Michael Siebel, sollte der „Living Stone“ dagegen die Veränderungen des Frankfurter Gallusviertels spiegeln, indem er immer wieder von neuem bearbeitet wird. Im Jahr 2000 wurde der Sandsteinquader auf dem Gustavsburgplatz im Gallusviertel aufgestellt und unter reger Anteilnahme der Anwohner und Passanten von Jugendlichen zum Denkmal des multikulturellen Stadtteils gestaltet. 2003 übernahm der Straßburger Bildhauer David Hurstel von Michael Siebel die Federführung für die erste Neubearbeitung. Die Filmemacherin Sabine Hoffmann hat beide Phasen des Projektes mit Stellungnahmen der Anwohner und Passanten in Videofilmen dokumentiert. |